Überblick über die Sprechstundenausfallzeiten wegen Fortbildungsveranstaltungen, Urlaubsplanungen o.ä.:

 

21.12.2017 - 02.01.2018 

 

Sehr geehrte Patienten, verehrte Kollegen!

Sie hassen Wartezeiten? Sie wünschen aber den Arzt, der sich für Sie Zeit nimmt? Dann vereinbaren Sie Termine bei uns! Dringlichkeit und Umfang der Behandlung wird bei der Terminierung erfragt. Nur hierdurch können wir ein effektives Zeitmanagement unterhalten. Terminpatienten werden wir immer versuchen pünktlich zu versorgen! Ohne Termine planen Sie bitte Wartezeiten ein. Auch bei Notfällen ist es hilfreich vorher anzurufen, damit wir uns in der Praxis bis zu Ihrem Eintreffen hierfür organisieren können!

 

 

Für unsere mit Allergien geplagten Patienten:

 

Hausstaubmilbenallergie:

 

Der Hausstaubmilbenallergiker reagiert auf Substanzen im Kot der Milben. Die Milben finden sich überwiegend in Staubfängern (Teppiche, Teppichböden, Vorhänge) und den Betten. Bei der Einatmung dieser Substanzen kommt es von einfachen Reaktionen der Nasenschleimhaut (verstopfte Nase) bis zu schweren Komplikationen im Bereich der Bronchien (allergischer Asthmaanfall).

 

Die auslösenden Allergene treten jetzt wieder vermehrt, durch die Thermik der Heizungsluft in unseren Wohnräumen, in der Raumluft auf.

 

Therapie:

 

Allgemeine Maßnahmen:

 

1) Allergene vermeiden! Staubfänger entfernen; Fußböden häufig wischen oder saugen (aber mit Mikrofeinstfilter im Staubsauger, sonst werden die Allergene verstärkt in die Raumluft geblasen!), kühles Schlafraumklima mit niedriger Luftfeuchte.

 

2) Bei der nächsten Renovierung wischbare Bodenbeläge verarbeiten (Fliesen, Parkett, versiegelter Kork, Linoleum; von PVC und Laminat rate ich ab, weil man dann evtl. die Milbenreduktion mit möglichen toxischen chemischen Substanzen in der Raumluft erkaufen könnte!)

 

3) Bettwäsche häufig wechseln (mind. 1x / Woche; Kopfkissen doppelt so oft); verwenden sie möglichst kochbare Bettwäsche; nach dem Trocknen und Bügeln die Wäsche möglichst noch 24 h in die Tiefkühltruhe legen. Letzteres empfiehlt sich v.a. bei Kuscheltieren!

 

4) Encasings (übersetzt: Verkofferung): dies sind allergendichte, voll umschließende Bezüge für Kissen, Decken und Matratzen; hiermit wird die Allergenbelastung im Bett enorm gesenkt (bei entsprechender Erkrankung und fachärztlicher Stellungnahme übernehmen die meisten gesetzlichen Krankenkassen einen Großteil der nicht unerheblichen Kosten; pro Bett ca. 200 - 300 Euro!)

 

Medikamentöse Behandlung:

 

1) Spezifische Immuntherapie (SIT, De- bzw. Hyposensibilisierung): Sofern o.g. Maßnahmen keinen suffizienten Erfolg ergeben, ist unbedingt eine spezifische Immuntherapie anzuraten.

 

2) Antiallergische Medikation als Zusatzmedikation:

 

Antiallergische, symptomatische, nicht kausale behandelnde Medikamente in Form von Nasentropfen oder oralen Darreichungsformen sollten als Zusatztherapie verwendet werden und nicht dauerhaft als einzige Therapie!

 

Sprechen Sie uns an! Wir beraten Sie gerne!